Orthomolekulare Medizin

Mehr und mehr Menschen sind sich heute bewusst, dass eine bewusste und ausgewogene Ernährungsweise ihrer Gesundheit zuträglich ist. Allerdings kommt dabei manchmal die Frage auf, ob moderne Nahrungsmittel überhaupt noch den Ansprüchen gesunder Ernährung genügen. In Bezug auf dieses Thema taucht immer öfter das Schlagwort "Orthomolekulare Medizin" (auch: Mikrovitalstoff-Medizin) auf. Diese Bezeichnungen stehen für eine die Behandlung und Prävention umwelt- und ernährungsbedingter Erkrankungen, für die es eine wissenschaftliche Basis gibt. Hierbei werden wichtige Vitalstoffe gezielt eingesetzt.

Vitamine und Mineralstoffe, aber auch Spurenelemente, Fettsäuren und Aminosäuren sollten dem menschlichen Organismus ausreichend und regelmäßig über die Nahrung zugeführt werden, denn der Körper kann sie nicht selbst produzieren. Sofern auch nur ein einziger Vitalstoff nicht ausreicht, wird die körperliche bzw. geistige Leistungsfähigkeit eingeschränkt. Unspezifische und unerklärbare Symptome wie Infektanfälligkeit, Abgeschlagenheit, Reizbarkeit und Konzentrationsprobleme können dabei auftreten.

Folgen von Vitalstoffmangel

Auf lange Sicht kann ein Vitalstoffmangel zu Zivilisationskrankheiten und sogar Krebs führen. Dabei werden die Symptome nicht immer frühzeitig bemerkt und ernsthafte Erkrankungen stellen sich sehr langsam ein. Beispiele sind Rheuma, Arteriosklerose, Osteoporose oder Altersdiabetes. Es gibt eine große Menge an wichtigen Vitalstoffen, wobei der Körper von einigen lediglich sehr geringe Mengen benötigt. Die kleinsten Vitalstoffe sind die Spurenelemente, auch Mikrovitalstoffe genannt. Sie sind so wichtig, da sie in sämtlichen Zellen des menschlichen Organismus bedeutsame Aufgaben übernehmen.

Eine optimale Versorgung mit den wichtigen Nährstoffen ist nicht nur wichtig für das menschliche Immunsystem, sondern auch für die Nervenzellen, die Muskelfasern und vieles mehr. Da Nährstoffe auch Enzymbaustoffe sind, sind sie beteiligt an mehr als 100.000 komplizierten Stoffwechselprozessen. Sämtliche Vitalstoffe sollten zum richtigen Zeitpunkt, in der richtigen Menge und an der richtigen Stelle verfügbar sein. Nur so kann das komplexe und sensible Zusammenspiel der Organe, Zellen und des Gewebes problemlos und leistungsfähig funktionieren.

Definition: Orthomolekulare Medizin

Die Bezeichnung "orthomolekular" (übersetzt: "die richtigen Moleküle" oder "die richtigen Vitalstoffe") ist geprägt worden von dem US-amerikanischen Biochemiker Professor Dr. Linus Pauling (1901-1994). Von dem zweifachen Nobelpreisträger stammt der schon im Jahr 1968 dargestellte Grundsatz: "Orthomolekulare Medizin dient der Erhaltung guter Gesundheit und der Behandlung von Krankheiten durch die Veränderung der Konzentrationen von Substanzen im menschlichen Körper, die normalerweise im Körper vorhanden sein sollten und für die Gesundheit erforderlich sind".

Danach ist der Mensch angewiesen auf Mikrovitalstoffe, die dem Körper auf eine ausgewogene Weise und regelmäßig zugeführt werden sollten. Nur wenn sich diese Stoffe in den Körperzellen befinden, ist ein störungsfreier Stoffwechselvorgang sichergestellt sowie die Leistungsfähigkeit des Organismus optimiert. Das wichtigste Ziel der Orthomolekularen Medizin liegt neben der Prävention von Krankheiten in der therapiebegleitenden Mikrovitalstoffgabe bei Krankheiten.

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