Sportberatung

Tagtäglich lesen wir in den Zeitungen und im Internet, dass regelmäßiger Sport wichtig für unseren Körper und unsere Gesundheit ist. Doch stimmt das? Welche Auswirkungen hat Sport auf unseren Körper? Wir sind der Sache nachgegangen und haben herausgefunden, ob das tagtägliche Training gesund ist und welche Auswirkung es auf unseren Körper hat.

Warum ist Sport so wichtig?

Jeder zweite Deutsche verzichtet heutzutage auf regelmäßigen Sport. Knapp 50 Prozent haben "keine Zeit"; vorwiegend wird der Umstand damit begründet, dass der Beruf keinen Sport zulässt. Hat der Deutsche dann einmal Freizeit, verbringt er diese mit anderen Unternehmungen. Wer jedoch gesund leben will, sollte Sport treiben. Dabei ist Sport aber nicht der tägliche Spaziergang zum Auto oder zum Supermarkt, sondern beginnt erst bei einem 30 Minuten Spaziergang. Ratsam wäre, sich bis zu viermal pro Woche richtig anzustrengen und seinen Körper zu fordern.

Ist Sport gesund oder ungesund?

Sport ist gesund. Jedoch nur, wenn er auch richtig betrieben wird. Wer einem regelmäßigen Training nachgeht, stärkt in erster Linie sein Immunsystem und wird auch sein Herz-Kreislauf-System fit halten. So kann der Mensch zahlreiche Krankheiten vorbeugen. Wer es jedoch übertreibt, schadet seiner Gesundheit. Hohe Belastungen führen zu schmerzenden Muskelkatern, führen aber auch immer wieder zu Verletzungen. Kreuzbandriss, Meniskusschaden oder Bänderverletzung - allesamt typische Sportverletzungen, die auf Grund der zu hohen Belastung eintreten. Sport ist auch dann ungesund, wenn der Athlet auf die Regenerationsphasen verzichtet. Wer Sport betreibt, sollte daher nicht ständig über seine Belastungsgrenze hinwegtrainieren und auf die Regenerationsphasen achten.

Wer schon längere Zeit keinen Sport betrieben hat, sollte vor seinem ersten Training einen Arzt kontaktieren. Jener führt dementsprechende Untersuchungen durch und überprüft, ob das geplante Training durchführbar ist oder ob Änderungen vorgenommen werden sollten. Dabei überprüft der Arzt den aktuellen Gesundheitszustand und klärt den Patienten auch darüber auf, ob diverse Sportarten nicht ausgeübt werden sollten. Vor allem dann, wenn bereits bestehende Erkrankungen bekannt sind, sollte man den Weg zum Arzt suchen und auch immer wieder Nachkontrollen wahrnehmen, sodass der Arzt überprüfen kann, ob die Sporteinheiten für eine positive oder negative Veränderung des Gesundheitszustandes führen.

Sport kräftigt das Herz

Ausdauertraining wirkt sich vor allem positiv auf die Herzmuskulatur aus. Das Herz kann, wenn es trainiert wird, ökonomischer arbeiten. Die gestärkte Herzmuskulatur kann auch - pro Herzschlag - mehr Blut durch den Körper pumpen. Das verringert automatisch den Herzschlag. Da das Herz weniger Schläge benötigt, wird es in weiterer Folge geschont. Die regelmäßige Bewegung sorgt auch für elastische Blutgefäße. Der Widerstand, der in den Gefäßen vorherrscht, wird weniger; Bluthochdruck kann sich wieder normalisieren, sodass keine weiteren Behandlungen dahingehend notwendig sind. Auch hier gilt, dass der Mediziner den Blutdruck regelmäßig kontrollieren muss, um etwaige Veränderungen - ob positiver oder negativer Natur - feststellen zu können. Notfalls muss, wenn keine positiven Veränderungen eintreten, das Programm geändert werden.

Das Training wirkt sich aber nicht nur auf das Herz-Kreislauf-System, sondern auch auf den Cholesterinspiegel aus. Das "schlechte" LDL-Cholesterin kann durch Sport gesenkt, das "gute" HDL-Cholesterin hingegen gesteigert werden. Ein hohes LDL-Cholesterin begünstigt die sogenannte Arteriosklerose, die in weiterer Folge zu Schlaganfall oder Herzinfarkt führen kann. Das HDL-Cholesterin beugt jene Krankheiten vor.

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